| © S. Hofschlaeger / pixelio.de |
Jeder Monat hat seine eigenen Augenblicke, seine eigenen Geschichten,
seine eigenen Menschen. Und um diese Menschen, die "MdM's", geht es in
dieser Kategorie. Personen aus Politik, Unterhaltung, Sport (ja, auch
Sport, aber ganz, ganz selten) und ganz allgemein aus dem öffentlichen
Leben werden hier, ähem, geehrt. Denn es gibt natürlich nicht nur "HdM" -
Helden des Monats, sondern auch "DdM" - Deppen des Monats! Wer wer ist?
Nun, darüber könnt ihr euch selbst eine Meinung bilden...
Seine Initialen auf Shampoo-Flaschen und Geschirrspül-Tabs
wiederzufinden ist jetzt nicht unbedingt eine Art von Berühmtheit, von der man
träumt, aber Anton Schlecker war
viele Jahre lang Schlecker in Person. Der Firmenpatriarch musste in jeder
Schleckerfiliale in den Mitarbeiterräumen hängen, als Bild, versteht sich!
Seine Fehlentscheidungen waren Ursache für die Kündigung von 11.000
Mitarbeitern. Seine Kinder Lars und Meike, die mittlerweile auch
im Konzernmanagement mitwirken, gaben dem Unternehmen zwar nach außen hin ein jüngeres,
frischeres Image, in den Geschäften allerdings blieb alles, wie es war. Die
Einrichtung billig, die Produkte nicht ganz so preiswert. So kann ein Laden
nicht laufen. Schlecker-Filialen waren oft auch in Dörfern, in denen es einfach
nicht genug potentielle Kunden gibt – dort eine ausreichende Nachfrage zu
generieren ist so gut wie unmöglich. Wenn man Maike Schlecker glauben kann,
leiden aber nicht nur die gekündigten Mitarbeiter, die keine
Transfergesellschaft bekommen, unter der Insolvenz, auch bei Schleckers zu
Hause ist „nichts mehr da“.
Warum kam eigentlich keine Transfergesellschaft zustande?
Hmmm, ist nicht meistens die FDP schuld? Bingo! Martin Zeil, bayrischer Wirtschaftsminister und FDP-Mitglied und
damit fast so bekannt wie Wolfgang Marzin, Vorsitzender der
Geschäftsführung der Messe Frankfurt am Main. Auf die Idee gebracht hat ihn
niemand geringerer als Philipp Rösler,
der, nachdem er der Kanzlerin den Gauck aufgeschwatzt hat, fast so etwas wie
beliebt war. Um dem entgegenzuwirken, ließ er eine Transfergesellschaft
platzen. Zeil, der ja auch irgendwie so tun musste, als ob das seine
Entscheidung gewesen wäre, sagte dazu nur: „Die Menschen in diesem Lande haben
ein Anrecht darauf, dass staatliche Hilfen und damit ihre Steuergelder nicht
nach Willkür und Gutsherrenart vergeben werden.“ Winfried Kretschmann
sagte nur: „Wem das Wasser bis zum Hals steht, der neigt zu höchst irrationalen
Taten.“ *Hust* 1,2% *Hust*.
Jetzt hat James
Cameron hat den absoluten Tiefpunkt erreicht. Nein, nicht dass Sie jetzt
denken, er hätte einen absoluten Flop gedreht. Er war physisch am tiefsten
Punkt der Erde: Im Marianengraben. Als nach Jacques Piccard und Don
Walsh dritter Mensch in der Geschichte der Menschheit, tauchte der
US-Regisseur knapp 11.000 Meter in die Tiefe. Dabei hat er viele Filmaufnahmen
mit 3D-Kameras gemacht. Die Tiefseewelt ist bis heute ein großes Geheimnis,
Cameron sagte, sie sei schlechter erforscht als die Mondoberfläche.
Angelina Jolie wird
das niemals lesen. Schon allein weil sie grundsätzlich nichts über sich selbst
liest. „Ich gucke keine Fernsehbeiträge über mich und wenn ich im Internet
etwas über mich sehe, klicke ich nicht drauf.“ sagte sie der Huffington Post.
Schade, sonst hätte ich als Schlusssatz geschrieben: „Viele Grüße an Angelina
Jolie!“